Gewerbeanmeldung in Mainz
Mit zwanzig in den Vertrieb — bei einer Versicherung, ohne Rücklagen und ohne Ahnung, worauf ich mich einlasse.
Dreißig Jahre ging es mir genauso — trotz 220 Millionen Euro vermitteltem Immobilienvolumen. Nach jedem Abschluss stand ich wieder bei null. Was das geändert hat, erzähle ich Dir. Ohne Dir eine einzige Zahl zu versprechen.
Alle drei galten für mich auch. Zwanzig Jahre lang habe ich geglaubt, härter arbeiten sei die Antwort.
Das ist die bequeme Erklärung, und sie stimmt nicht. Drei Zahlen, die Du nachprüfen kannst — die Quellen stehen darunter.
Du machst also vermutlich nichts falsch. Du machst nur etwas nicht. Das ist ein Unterschied — und der zweite Fehler ist leichter zu beheben als der erste.
Angefangen hat es an einem 1. April in Mainz. Über die Ironie des Datums habe ich mich damals nicht amüsiert.
„Nach jedem Abschluss stand ich wieder bei null.
Genau das wollte ich nicht mehr."
Den Weg in den Vertrieb hat mir mein Schwiegervater geebnet — ein erfolgreicher Führungsmann bei der Hamburg-Mannheimer International und bis heute mein Vorbild. Leicht war der Start trotzdem nicht. Ich habe in den ersten Jahren oft an mir gezweifelt. Aufgeben kam nur nicht infrage, weil ich gar nicht wusste, wohin sonst.
Rückblickend war genau das das Beste, was mir passieren konnte. Über fünfzehn Jahre habe ich als unabhängiger Versicherungs- und Immobilienmakler gearbeitet und in Deutschland und Spanien rund 220 Millionen Euro Immobilienvolumen vermittelt. Parallel dazu ab 1991 im Network Marketing — damals war das in Deutschland noch fast unbekannt. 2010 hat mich dann Bitcoin gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen.
Irgendwann war der Punkt erreicht, an dem ich keine Lust mehr hatte, hinterherzulaufen. Immobilien sind ein gutes Geschäft — aber eines, in dem Dein Monat an einem Notartermin hängt, Dein Quartal an einer Finanzierungszusage und Dein Jahr an der Laune von Leuten, die Du nicht steuern kannst. Nach jedem Abschluss stand ich wieder bei null. Genau das wollte ich nicht mehr.
Was in keinem Lebenslauf steht: Danach kam ein Punkt, an dem nichts mehr da war. Kein Polster, kein Plan B, 1.500 Euro. Daraus habe ich über die Jahre ein Trading-Kapital von über 100.000 Euro aufgebaut. Ich schreibe das hin, weil Du ohnehin danach fragen würdest — und sage im selben Atemzug: Über Deinen Fall sagt es genau nichts. Es sagt nur, dass ich weiß, wie sich der Boden anfühlt.
„Passives Einkommen" war für mich dreißig Jahre lang genau das, was es für die meisten ist: ein Wort, das andere benutzen, um etwas zu verkaufen. Dass daraus etwas anderes geworden ist, lag nicht an einem Produkt. Es lag daran, dass ich aufgehört habe, mir selbst etwas vorzumachen — und angefangen habe, jeden Monat dasselbe zu tun, auch wenn es langweilig war.
2022 haben Michaela und ich die Kisten gepackt. Was danach kam, war kein Ankommen im Paradies, sondern Behörden, Papiere und ein paar Monate, in denen wir hier niemanden kannten. Geblieben ist etwas, das ich mir dreißig Jahre lang nicht vorstellen konnte: Ich muss nicht mehr rennen. Kein Notartermin entscheidet über meinen Monat. Kein Kunde über mein Quartal.
Cala d'Or, blauer Himmel, ein Laptop mit Live-Charts — und Zeit, die mir gehört. Was mich antreibt, ist derselbe Gedanke wie vor über dreißig Jahren, nur ohne den Druck von damals: Menschen zeigen, wie sie unternehmerisch mehr aus ihrem Leben machen können. Ob es bei Dir so ausgeht wie bei mir, weiß ich nicht. Dass Du es ohne Zuhören nicht herausfindest, weiß ich schon.
Mit zwanzig in den Vertrieb — bei einer Versicherung, ohne Rücklagen und ohne Ahnung, worauf ich mich einlasse.
Bei NSA, Luft- und Wasserfilter. Mich hat begeistert, dass man mit wenig Investition ein eigenes Unternehmen im Unternehmen aufbauen kann.
Unabhängig, für Versicherungen und Immobilien. Rund 220 Mio. € Immobilienvolumen in Deutschland und Spanien. Die Schule, in der ich gelernt habe, mit Menschen über Geld zu sprechen.
Bei Global Well International habe ich das größte und umsatzstärkste Team des Unternehmens aufgebaut.
Seitdem lässt mich das Thema Trading nicht mehr los. Aus der Neugier ist Ernst geworden — und aus dem Hinterherlaufen ein Auslaufmodell.
Als direkte Erstlinie von Carsten Ledulé. Aus der Zusammenarbeit ist eine lange Freundschaft geworden.
Kein Polster, kein Plan B, 1.500 Euro. Daraus ist über die Jahre ein Trading-Kapital von über 100.000 Euro geworden — langsam, und mit Jahren, über die ich nicht gern rede.
Mit Michaela nach Cala d'Or. Nicht als Belohnung gedacht, sondern als Konsequenz: Wer nicht mehr an Termine gebunden ist, kann arbeiten, wo er will.
Seit Februar entwickle ich mit meinem Team eine eigene Software für den Goldmarkt. Wird laufend weitergebaut.
„Ich finde Ehrlichkeit das Wichtigste. Und die meisten holen Menschen mit falschen Versprechungen in ein Business."
Den Satz habe ich mir nicht ausgedacht, um sympathisch zu wirken. Ich bin seit 1990 im Vertrieb und seit 1991 im Direktvertrieb — in einer Branche, in der dieser Satz täglich gebrochen wird — und ich war lange genug bei Firmen, bei denen ich zu spät gemerkt habe, dass ich ihn selbst dehne.
Was ich daraus mitgenommen habe: Der Unterschied zwischen Menschen, die vorankommen, und Menschen, die stehenbleiben, ist selten das Wissen. Es ist fast immer die Bereitschaft, sich etwas Unangenehmes anzuhören. Das kann ich Dir nicht abnehmen. Alles andere schon.
Vier Themen, bei denen ich weiß, wovon ich rede. Bei allem anderen sage ich Dir genau das — und nenne Dir jemanden, der es besser kann.
Seit 2010 mein Thema, seit Februar 2026 entwickle ich mit meinem Team eine eigene Software für den Goldmarkt. Die meisten Menschen haben keine Angst vor Krypto — sie haben Angst, es nicht zu verstehen. Genau da fange ich an: erklären, bis es sitzt. Was Du danach damit machst, entscheidest Du. Und ja, es kann schiefgehen. Wer Dir das Gegenteil erzählt, sollte Dich nicht beraten.
Seit 1991 dabei, mit allem was dazugehört: den guten Jahren, den Firmen, bei denen ich zu lange geblieben bin, und der Erkenntnis, dass die Branche ihren schlechten Ruf zu einem guten Teil selbst verdient hat.
Der Schritt raus — und was in den ersten drei Jahren wirklich passiert. Die Monate ohne Einkommen. Der Punkt, an dem im Bekanntenkreis gefragt wird, wann Du wieder etwas Richtiges machst. Und die Frage, wovon Du lebst, bis es trägt. Ich habe das zweimal durchgemacht, 1990 und noch einmal mit 1.500 Euro. Beim zweiten Mal wusste ich wenigstens, was auf mich zukommt.
Mallorca, seit 2022. Was vorher niemand erzählt: die NIE-Nummer, die Anmeldung als autónomo, die Steuerfrage, der Papierkram, der dreimal von vorn beginnt. Und die Monate, in denen Du hier niemanden kennst. Es hat sich gelohnt — einfach war es nicht. Ich sage Dir vorher, was auf Dich zukommt, nicht hinterher.
Zwei Regler entscheiden über Dein Ergebnis mehr als jede Produktwahl: was Du wieder anlegst und was Du an Gebühren zahlst. Schieb sie. Die Annahmen sind Deine, nicht meine.
| Jahr | Eingezahlt | Zinseffekt | Kapital |
|---|
Auch an mich. Wer bei zweien davon ausweicht, hat Dir die wichtigste Auskunft schon gegeben — und Du sparst Dir den Rest des Gesprächs.
Nichts. Und hier steht, warum ich es mir leisten kann.
Meine Gespräche sind für Dich kostenlos. Nicht aus Menschenfreundlichkeit: Wenn Du am Ende mit einem meiner Partner arbeitest, werde ich von dort für die Vermittlung bezahlt. Ich sage Dir das lieber gleich als später.
Frag mich ruhig, woran ich bei einer Empfehlung verdiene. Ich sage es Dir — bei jeder einzelnen.
Und wenn die beste Lösung für Dich eine ist, an der ich nichts habe, dann nenne ich Dir trotzdem die.
Das ist der Grund, warum ich nicht mit jedem arbeite. Ich brauche keine Menge, ich brauche Menschen, bei denen es passt. Wenn ich merke, dass jemand eine Abkürzung sucht, sage ich es und wir lassen es. Das ist für uns beide der bessere Tag.
Keine Zielgruppe aus dem Marketing-Handbuch. Das sind die vier Sorten Gespräche, die bei mir wirklich ankommen — vielleicht erkennst Du Dich in einem davon.
Wenn Du Dich in keinem davon wiederfindest, ist das ein ehrliches Nein — und Du sparst Dir das Telefonat.
Nein. Ich weiß nicht, wie viel Zeit Du investierst, wie Du mit Rückschlägen umgehst und wie der Markt sich entwickelt. Jede Zahl, die ich Dir jetzt nenne, wäre geraten — und Du würdest sie Dir merken. Deshalb lasse ich es.
Eine berechtigte Frage, und ich nehme sie nicht krumm. Ich arbeite seit 1991 im Direktvertrieb und kenne die Branche von innen, mit ihren guten und ihren unangenehmen Seiten. Frag mich im Gespräch nach den konkreten Firmen, den Vergütungsstrukturen und danach, woran ich verdiene. Ich beantworte alles.
Im Gegenteil, das ist ein ehrlicher Ausgangspunkt. Unangenehm wird es erst bei Leuten, die so tun, als hätten sie es verstanden. Wir fangen bei null an, und wenn Du am Ende sagst, das ist nichts für mich, ist das ein völlig richtiges Ergebnis.
Mit Menschen, die Geld einsetzen wollen, das sie zum Leben brauchen. Mit Menschen, die schon vor dem Gespräch wissen, was sie hören wollen. Und mit Menschen, die nicht zuhören wollen — daran scheitert es öfter als am Wissen.
Du schreibst mir per WhatsApp oder E-Mail, ein paar Sätze reichen. Dann telefonieren wir oder machen einen Videocall. Ich höre zu und stelle Fragen, bevor ich irgendetwas vorschlage. Danach entscheidest Du in Ruhe — ohne dass ich nachfasse.
Ein Telefonat, dreißig bis vierzig Minuten. Kostenlos, und ohne dass ich danach nachfasse.
1990 hätte ich jemanden gebraucht, der mir sagt, was ich nicht sehe. Den gab es nicht. Ich habe stattdessen fünfzehn Jahre gebraucht, um Dinge zu lernen, die mir jemand in zwei ehrlichen Gesprächen hätte sagen können.
Michaela sagt, ich rede zu viel über Geld. Sie hat vermutlich recht. Aber ich habe gesehen, was passiert, wenn niemand darüber redet: Man arbeitet dreißig Jahre, macht alles richtig, was man für richtig hält — und wundert sich am Ende, warum nichts liegen geblieben ist. Mir ist das passiert. Zweimal.
Heute sitze ich auf der anderen Seite des Telefons. Nicht, weil ich klüger wäre. Sondern weil ich die Fehler schon gemacht habe und sie beschreiben kann, bevor sie jemand wiederholt.
Ich verspreche Dir nichts. Ich sage Dir, was ich sehe. Was Du damit machst, bleibt Deine Sache — und das ist keine Floskel, sondern die einzige Art, wie das überhaupt funktioniert.
Alles Wichtige entscheidet sich an Deiner Situation, und die kenne ich nicht. Zwei, drei Sätze genügen mir. Auf Nachrichten antworte ich selbst — kein Assistent, kein Autoresponder, keine Terminstrecke mit drei Vorgesprächen. Meistens noch am selben Tag.
Ich schreibe etwa einmal im Monat auf, was mir aufgefallen ist: worauf gerade jemand hereingefallen ist, was ich selbst falsch eingeschätzt habe, welche Frage im Gespräch am häufigsten kam. Keine Angebote, keine Produktnamen, keine Zahlen, die etwas versprechen.
